Beisitzerin des Jungen Forums Julie Becker
Julie Becker ist Ärztin in Weiterbildung für Radiologie und Neuroradiologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck. Zuvor absolvierte sie ihr Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Seit Januar 2022 ist sie medizinische Doktorandin in der Forschungsgruppe „Digital Medicine and Public Health“ unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. med. Alexander Zink an der Technische Universität München. Der Titel ihrer Dissertation lautet: „Zyklustracking über die Haut – was uns Hautparameter über den weiblichen Zyklus verraten können“. Im Rahmen dieser Arbeit war sie Projektpartnerin im ZiM-Projekt „Zyklusmonitoring“, das die Entwicklung eines intelligenten Sensorsystems zur Erfassung des weiblichen Zyklus anhand von Hautparametern zum Ziel hatte. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von digitaler Medizin, innovativen Monitoringverfahren und geschlechtersensibler Forschung.
Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck plant sie, diese Forschungsperspektive weiterzuentwickeln und geschlechtsspezifische Fragestellungen insbesondere im radiologischen Kontext wissenschaftlich zu untersuchen und klinisch zu verankern.
Ihr Praktisches Jahr absolvierte sie in unterschiedlichen nationalen und internationalen Einrichtungen: in der Inneren Medizin am St. Hedwig Krankenhaus, in der Allgemeinchirurgie am Korle-Bu Teaching Hospital sowie am Groote Schuur Hospital und in der Psychiatrie am Vivantes Klinikum Am Urban. Diese Stationen ermöglichten ihr vertiefte Einblicke in unterschiedliche Gesundheitssysteme und interkulturelle Versorgungsstrukturen.
Neben ihrer klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Julie Becker ehrenamtlich im Bereich der geschlechtersensiblen und globalen Medizin. Seit 2023 ist sie Mitglied im Jungen Forum der Deutsche Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. und seit 2025 Vertreterin des Jungen Forums im Bündnis für junge Ärztinnen und Ärzte. Darüber hinaus ist sie seit 2024 Mitglied bei GandHI, einem Netzwerk von Medizinstudierenden, das sich wissenschaftlich und politisch mit globalen Gesundheitsthemen auseinandersetzt.