Veranstaltungen & Kongresse

Termine 2018

next congress

20. - 22. April 2018 in Berlin

Logo-angiologietage

 

 

 
22. Angiologie-Tage Berlin // Symposium

Zur Tagungswebseite:
www.angiologie-tage.de

Am 21. April um 15:30 Uhr wird Frau Dr. Ute Seeland einen Vortrag zum Thema
"Vorzeitige Gefäßalterung - wie erkennen? Gibt es Unterschiede bei Frauen und Männern?" halten.
Tagungsraum: Berlin - 1. OG

Flyer zum Tagungsprogramm: pic-pdf-file-bg-grey

Veranstaltungsort: Berlin Marriott Hotel, Inge-Beisheim-Platz 1, 10785 Berlin; Tel.: (030) 22 00 02 088

 

Vom 25. bis 29. August 2018 in München

logo-esc-kongressEuropean Society of Cardiology (ESC) Kongress 2018

 


Zur Kongresswebseite:
https://www.escardio.org/Congresses-&-Events/ESC-Congress

The world's largest cardiovascular congress bringing together:

  •     31,000 healthcare professionals
  •     From 150 countries
  •     4,500 abstracts presented
  •     500 experts sessions
  •     400 cardiology topics
  •     200 exhibiting companies
  •     5 days of scientific sessions

 

Rückblicke auf Veranstaltungen des Jahres 2018

 

Vom 4. bis 7. April 2018 in Mannheim

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - von der Grundlagen­forschung zur Hochleistungsmedizin (DGK)

 
Zur Tagungswebseite:
http://jt2018.dgk.org/

Veranstalter:
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Weitere Links:
Teilnehmerregistrierung

 

13. - 15. März 2018 in Berlin

Einladung zu den Veranstaltungen der beiden Gewinnerinnen
des BIH Awards Prof. Louise Pilote und Prof. Rhonda Voskuhl

Der Vorstand der DGesGM lädt alle Interessierten sehr herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein. Sie haben die Möglichkeit die beiden Gewinnerinnen des “BIH Excellence Award for Sex and Gender Aspects in Health” kennen zu lernen.

flag-en Berlin Institute of Health (BIH) in cooperation with the Institute of Gender in Medicine(GiM) of Charité – Universitätsmedizin Berlin announced the BIH Excellence Award for Sex and Gender Aspects in Health Research for the first time in 2017. The award aims to bring more visibility to sex and gender issues in translational research. It recognizes research excellence among renowned scientists working in the field of basic and/or clinical biomedical research with a focus on sex and gender aspects.

In early December, a jury of international experts selected two winners from the pool of internationally renowned applicants who stood out with their different research approaches:


In March the award winners will come to Berlin for the award ceremony and present their research and scientific approach in different talks during their stay. Take this opportunity to hear more about the importance of sex and gender aspects in health research and to network with these two renowned scientists in the field of gender medicine!

We cordially invite you to the following upcoming events with the award winners:

pdf-poster.20180313
Talking Biography – A networking event for women scientists with
Prof. Louise Pilote

March 13, 2018, 7:00–8:30 pm
BIH Head office, Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin
Registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

pdf-poster.20180314
BIH Lecture with Prof. Louise Pilote
"Measuring the impact of sex and gender on heart disease risk and outcomes"
March 14, 2018, 5:00–7:00 pm
Charité Campus Mitte, Virchowweg 16, Hörsaalruine
Registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Workshop with Prof. Rhonda Voskuhl for early and mid-career scientists
"How to approach sex differences research"
March 15, 2018, 2:00–4:00 pm
Charité Campus Mitte, Virchowweg 9, seminar room 2
Registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BIH Lecture with Prof. Rhonda Voskuhl
"Sex differences in multiple sclerosis: Preclinical and clinical research"
March 15, 2018, 5:00–7:00 pm
Charité Campus Mitte, Virchowweg 16, Hörsaalruine
Registration: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

The events are open to the public and take place in English language.
We look forward to meeting you in March!
Further information: https://www.bihealth.org/en/news/bih-symposium-2018/bih-award

 

Donnerstag, 22. Februar 2018, 19.00 Uhr

Aktualisierter Beitrag: Vortrag beim
Katholischen Deutschen Frauenbund, Diözesanverband Berlin:
"Herausforderungen der Gendermedizin"

Ort:
Haus Helene Weber, Wundtstr. 40-44, 14057 Berlin-Charlottenburg

Ute-Portrait-2018-S„Geschichte, Gegenstand und Herausforderungen der Gendermedizin“ waren Thema des Vortrags von Dr. Ute Seeland beim KDFB Berlin am 22. Februar 2018. Die Gendermedizinerin und Fachärztin für Innere Medizin erläuterte anschaulich, was leider noch nicht gängiges Wissen ist. Als Mitarbeiterin des 2003 gegründeten Institutes für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) der Charité-Universitätsmedizin ist ihr Gegenstand eine „geschlechtersensible Medizin, die gerade Frauen betreffend auf die verschiedenen Lebenszyklen eingeht“.


Die biologischen Unterschiede seien in der Wissenschaft lange Zeit komplett ignoriert worden. Dr. Ute Seeland zitierte dazu die amerikanische Wissenschaftlerin E.C. Hayden: „Der typische Schmerzpatient ist über 55 Jahre alt und weiblich. Das typische Forschungsobjekt in der Pharmazie ist jedoch eine acht Wochen alte männliche Maus.“ (Nature, 2010)

Es fehlt (auch) an Wissen, erfuhr das Publikum: So halten Frauen etwa in Umfragen Krebs für die weibliche Haupttodesursache und attestieren Männern ein höheres Herz-Kreislauferkrankungs-Risiko. Damit liegen sie jedoch falsch, denn Herz-Kreislauferkrankungen sind die Haupttodesursache bei Männern und Frauen – und es sterben sogar mehr Frauen als Männer daran.

Krankheiten äußern sich bei Frauen und Männern unterschiedlich

Dr. Seeland verdeutlichte anhand anschaulicher Beispiele: Es gibt Krankheiten, die sich komplett anders bei Männern und Frauen äußern. Das wird in der medizinischen Ausbildung bislang noch nicht ausreichend berücksichtigt. Und: Frauen müssen – sicher auch der bislang einseitig betriebenen Forschung geschuldet – mit deutlich höheren Arzneimittelnebenwirkungen rechnen als Männer. Da dies nach wie vor kein gängiges Wissen ist und die Interessen etwa der Pharmazie andere sind, ist die Arbeit des Institutes für Geschlechterforschung umso wichtiger.

Appell an die mündige Patientin

Dr. Seeland appellierte an die Eigeninitiative der Zuhörenden: Männer wie Frauen sollten ihre Ärztin oder ihren Arzt nach geschlechterspezifisch unterschiedlichen Wirkweisen eines Medikamentes befragen. Zudem solle man auftretende Nebenwirkungen unbedingt benennen. Damit könne man auch als Patient zu einer dringend nötigen, weiteren Sensibilisierung beitragen.

Ein weiteres Thema des Vortrags war die „Häusliche Pflege im Alter“. Dr. Seeland führte aus, wie groß die Anerkennung für pflegende Männer ist und wie viel Hilfsangebote sie erhalten, während Frauen eher unter dem Druck der gesellschaftlichen Erwartungshaltung leiden. Was die Pflege selbst betrifft, könnten Frauen durchaus von pflegenden Männern lernen, die etwa ihre Außenorientierung nicht aufgäben und den Fokus hätten, weiter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

screen-web-frauenbund

Zur Webseite: Deutscher Katholischer Frauenbund // Aufklärung und Eigeninitiative gefragt