Veranstaltungen & Kongresse (Chronik)

2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013

 
Übersicht:

2017
Veranstaltungsreihe in Hannover: Genderspez. Gesundheitsinformationen und -ansprache
1. Tagung "Kompetenzen in der Gendermedizinischen Lehre"
Bericht über die 28. European Students‘ Conference
8. IGM Congress
Gendermedizin im "Campus Talks"
1. Wissenschaftl. Symposium der DGesGM, der AG 28 Gendermedizin der DGK und der AG Gender im DZHK

2016
Ringvorlesung Gender Medizin an der RWTH Aachen
Matera Group – 3. Meeting in Berlin
2. Symposium „Frauen ticken anderes – Männer erst recht! Geschlecht in der Medizin“
Gendermedizinsymposium des Städtischen Klinikums München
Bericht über die 27. European Students´ Conference

2015
7. IGM Congress
Internationale Kongress für Geschlechterforschung in der Medizin - GIM
Veranstaltung bei der Ärztekammer Nordrhein / IQN: Gendergerechte Medikamentengabe

2014
Fachveranstaltung Gendermedizin der KVB München
Symposium: Gender in Myocardial Hypertrophy
Abschlusssymposium GenderMedDB im Anschluss an den Workshop der DZHK

2013
Fortbildungskurs "Geschlechtersensible Medizin 2013"

 

Aktivitäten 2017

Aktuelle Veranstaltungsreihe bis Ende November 2017

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Veranstaltungsort:
Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30169 Hannover
Der Veranstaltungsort ist barrierefrei nutzbar.

30. November 2017
Genderspezifische Gesundheitsinformationen und -ansprache

16:30 Uhr Anmeldung und Begrüßungskaffee
17:00 Uhr Begrüßung
17:15 Uhr Statement Dr. Ute Seeland, Institut für Geschlechterforschung in der Medizin, Charité-Universtitätsklinikum Berlin
17:30 Uhr Statement Dr. Doreen Reifegerste, Hanover Center for Health Communication und Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
17:45 Uhr Statement Sascha Angermann, LVG & AfS Nds. e. V.
18:00 Uhr Diskussion mit den Referierenden unter Einbezug des Publikums
19:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Frauen und Männer unterscheiden sich in ihrem Gesundheitszustand und ihrem Gesundheitsverhalten. Sie zeigen bei ein- und demselben Leiden unterschiedliche Krankheitssymptome und gehen unterschiedlich mit Gesundheit und Krankheit um.
Außerdem nutzen Sie unterschiedliche Kommunikationswege, um sich über gesundheitsrelevante Fragen zu informieren. Das Themenfeld Gendermedizin, in dem bereits seit vielen Jahren in den USA geforscht wird, etabliert sich auch bei uns zusehends.Allmählich leistet dieses Forschungsfeld in Deutschland wichtige Beiträge zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Doch es muss noch viel getan werden, besonders auch im Bereich der Ausbildung von Fachpersonal und allgemein auf dem Feld der gesellschaftlichen Gesundheitsbildung.

Wir möchten mit Ihnen gemeinsam diskutieren, auf welchen Wegen genderspezifische Aspekte in der Gesundheitsversorgung sowie in der Gesundheitsinformation und -ansprache umgesetzt werden können.

 

1. Tagung "Kompetenzen in der Gendermedizinischen Lehre"

2. und 3. November 2017 in Berlin

Zur Tagungs-Webseite: gender-tagung.dgesgm.de

An welchem Punkt ist die Lehre zu geschlechtersensiblen Aspekten und welche Fortbildungsmöglichkeiten können für Lehrende in Zukunft angeboten werden?

- Ist die Gendermedizin raus aus den Kinderschuhen?

 
Download Zusammenfassung mit Bildern der Tagung

pic-pdf-file-bg-greyDie ausführliche Zusammenfassung der 2-tägigen Tagung in Berlin können Sie sich hier als PDF-Dokument, bereitgestellt von Frau Dr. med. Ute Seeland, herunterladen.

 

podiumsdiskussion

Dr. Ute Seeland (links) eröffnete die 1. Tagung zu Kompetenzen in der Gendermedizinischen Lehre, zu der die Deutsche Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin (DGesGM) und das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin der Charité Protagonist/-innen aus Lehre, Grundlagenforschung, Klinik und ärztlicher Selbstverwaltung am 02. Und 03. November 2017 eingeladen hatte.
Die Kompetenzen, die von einer in der Gendermedizin lehrenden Person erwartet werden, sind komplex: Daraus erwächst die Notwendigkeit, in der gendermedizinischen Lehre interdisziplinär und intersektoral zusammen zu arbeiten, machte Dr. Seeland deutlich.

Die Vortragenden stellten sehr übersichtlich aus der Perspektive der Grundlagenforscherin (Prof. Dr. Susanna Hofmann) und des Klinikers (PD Dr. Harun Badakhshi) die Notwendigkeit der Integration von gendersensiblen Inhalten in die medizinischen Curricula und in die ärztlichen Fort- und Weiterbildung dar.

Während der Podiumsdiskussion wurde das von Prof. Harm Peters, Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung der Charité, postulierte Statement aufgegriffen: „Die Gendermedizin ist nun aus den Kinderschuhen raus und muss sich jetzt als Erwachsene mit den anderen Disziplinen messen lassen und um die begrenzten Plätze im Curriculum kämpfen.“

Das Podium mit der Vize-Prodekanin für Studium und Lehre, Prof. Adelheid Kuhlmey, Dr. Heidrun Gitter, Präsidentin der Ärztekammer Bremen, und Dr. Astrid Bühren, 2. Vorsitzende der DGesGM, sowie das Fachpublikum widersprachen teils heftig und merkten an, dass das Statement Gültigkeit hat für die Charité-Berlin, bei weitem aber nicht für Deutschland zutrifft. Die Akzeptanz zur Notwendigkeit, Protagonist/-innen an den einzelnen Universitäten zu fördern, stecke noch in den Kinderschuhen. Der Gedanke der gendersensiblen Medizin sei noch lange nicht in den Köpfen der Studierenden verankert. Es gebe zwar einzelne Veranstaltungen für interessierte Ärzt/-innen in der Niederlassung, konkrete Handlungsanweisungen und koordinierte Fortbildungspläne – Fehlanzeige. Diese seien aber wichtig, um die Translation von der universitären Lehre in die Versorgung der Patient/-innen zu gewährleisten und damit ein besseres Outcome für alle zu erreichen. Dr. Ute Seeland verwies auf das vorhandene umfangreiche Wissen zur Gendermedizin als Voraussetzung für eine erfolgreiche Handlungskompetenz mit Mehrwert für die Patient/innen.
Diese Zusatzkompetenz sollte mittelfristig mit einer führungsfähigen Bezeichnung, die durch die Bundes - und Landesärztekammern anerkannt ist, gewürdigt werden. Heidrun Gitter hob die bisherigen Anstrengungen zur Integration einer strukturierten curricularen Fortbildung „Gendermedizin“ in das Angebot der Ärztekammern hervor und wird diesen Weg weiter mit fördern.
Prof. Vera Regitz-Zagrosek berichtete über ihr neuestes Projekt GenCAD und zeigte die daraus entstandenen Factsheets zu Geschlechterunterschieden bei der koronaren Herzerkrankung, die sowohl für alle Fachkräfte, die in der Medizin tätig sind, zur Verfügung stehen als auch für die allgemeine Bevölkerung - in 24 Sprachen.

In den Schreibwerkstätten wurde inhaltlich diskutiert und sowohl vorhandene als auch neue Lernziele entwickelt. Als Basis dienten die eigenen Lehrerfahrungen und die Inhalte der eGender Kommunikations- und Lernplattform, die nun erweitert und aktualisiert werden.
Die Digital Lounge wurde gut genutzt, um sich mit neuen Lehrformaten vertraut zu machen, sie steht noch für weitere Wochen online zur Verfügung (http://gender-tagung.dgesgm.de/digital-lounge/).

 

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Bericht über die 28. European Students‘ Conference

Workshop am 28. September 2017
“Gender Medicine: Knowledge - Communication – Innovation“

ESC 2017 Gruppenbild

Annika Hedrich (3. v. links), Dr. med. Ute Seeland (Mitte) und Ahmad T. Nauman, MPH (3. v. rechts) - Charité - Universitätsmedizin Berlin -, gemeinsam mit einem Teil der Workshop-TeilnehmerInnen
 

Die European Students' Conference (ESC), mittlerweile eine der größten biomedizinischen Konferenzen, zieht jedes Jahr mehr als 450 junge Medizinstudierende nach Berlin. Vom 27. bis 30. September 2017 fand die diesjährige Konferenz unter dem Motto „Genetic Engineering – when chance meets choice“ an der Charité-Universitätsmedizin Berlin statt.

Auch dieses Jahr war die Aufmerksamkeit der TeilnehmerInnen im Rahmen des von Frau Dr. med. Ute Seeland (Institut für Geschlechterforschung in der Medizin; Direktorin Prof. Vera
Regitz-Zagrosek) geleiteten Hands-on Workshops „Gender Medicine: Knowledge – Communication – Innovation“ auf die Gender Medizin gerichtet.

Dr.med. Ute Seeland hielt einen Vortrag über die Gendermedizin und erklärte an klinischen Beispielen die wichtigsten Determinanten, die grundlegend zu Geschlechterunterschieden in Diagnostik, Klinik und Mortalität führen können. Dabei erläuterte sie auch, wie innovative Lehrmethoden wie z.B. eLearning eingesetzt werden können und welche Vorteile eine zentrale Plattform sowohl für den individuellen Lernerfolg, als auch für den globalen Wissensaustausch bietet.

ESC-2017-01-webStudierende aus verschiedenen Nationen (u. a. Deutschland, Polen, Russland, Saudi Arabien, Weißrussland) lauschten interessiert den Vorträgen der Dozierenden und konnten sich im Anschluss selbstständig mit Hilfe der Online-Lernplattform „eGendermedizin / eGender Medicine“ ausgewählten Aspekten der Gender Medizin nähern. Online kollaborativ wurde über die Ländergrenzen hinweg gemeinsam an Themen wie der geschlechtersensiblen Diagnostik bei Diabetes mellitus und den Folgen des Rauchens gearbeitet. Das Erlangen von ECTS credit points als auch die Motivation über wissenschaftliche Hypothesen zu diskutieren, die die Geschlechterunterschiede in den Mittelpunkt stellten, waren Themen der anschließenden Diskussion.

ESC-2017-02-webAhmad T. Nauman, MPH (Institut für Geschlechterforschung in der Medizin) ermöglichte den Studierenden einen Einblick in die vielfältigen technischen Möglichkeiten, die die eGender Plattform zur eigenen Bildung als auch zur Zusammenarbeit zu bieten hat. Bei der Bearbeitung der Workshop Aufgaben profitierten die Teilnehmenden von dieser Einführung und bedienten sich z. B. der Lernwerkzeuge (Lerntexte, Take Home Messages, audiovisuelle Materialien usw.) und nutzten die Kommunikationstools.

Gedrucktes Lernmaterial und ein Zertifikat, welches die aktive Teilnahme bestätigte, konnten von den Studierenden an ihre Heimatuniversitäten mitgenommen werden.

ESC-2017-03-webDer Hands-on Workshop war somit sowohl für die Dozierenden, als auch die Studierenden auch in diesem Jahr ein voller Erfolg!

Die Organisatoren der ESC Students` Conference danken der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM) für die finanzielle Unterstützung. Teilnahmegebühren konnten somit vermieden werden.

 

 

IGM-congress-2017-Japan
 

 

Gendermedizin in Campus TALKS
im Grünen Salon an der Volksbühne, Berlin
am 21. Juni um 20.00 Uhr

 

Liebe Freunde der Campus Talks, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

wir laden Sie herzlich ein zur Fernsehaufzeichnung von Campus TALKS:
Am 21. Juni um 20 Uhr im Grünen Salon an der Volksbühne, Berlin


logo-campus-talksIn "Campus TALKS" bringen Wissenschaftler ihre Forschung auf den Punkt. Jeder Teilnehmer hat auf der Kleinkunstbühne 13 Minuten Zeit, sein Thema allgemeinverständlich zu erklären. Die freie Rede zählt!

Diesmal analysiert der Soziologe und Volkswirt Ortwin Renn (Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam), warum wir Gefahren falsch einschätzen. Die Medizinerin Vera Regitz-Zagrosek (Charité Berlin) beschäftigt sich mit Gendermedizin und den unterschiedlichen Behandlungsmethoden für Mann und Frau. Der Mikrobiologe Hauke Harms (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig) verrät, wie Pilze und Bakterien unseren Boden sauber fressen. Und die Philosophin Alice Pinheiro-Walla (Universität Bayreuth) spricht über Kant und Alternative Fakten .
Einlass ist 19.30 Uhr.

 

Rückblick Veranstaltungen/Termine

1. Wissenschaftliches Symposium der DGesGM, der AG 28 Gendermedizin der DGK und der AG Gender im DZHK (Ein Bericht vom 13.01.2017)


ExpertInnen der DGesGM, der DZHK AG Gender und der AG 28 Gendermedizin der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie diskutierten am 15.12.2016 in Berlin am Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GIM) der Charité über die neuesten Erkenntnisse und Zukunftsthemen in der Gendermedizin.
Prof. Dr. Dr. h. c. Regitz-Zagrosek und Dr. Birke Schneider eröffneten das Symposium. Ziel der von der DGesGM organisierten Veranstaltung war es, den Austausch von Wissen und Erfahrungen unter den ExpertInnen zu ermöglichen, gemeinsam Zukunftsthemen in der Gendermedizin zu definieren, und diese zu bearbeiten. Synergien können so bestmöglich genutzt werden, um die Translation grundlagen-wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Klinik effektiver zu gestalten. Die fundamental neue Sichtweise in der Medizin, beide Geschlechter gleich-berechtigt zu erforschen und zu behandeln, zieht die systematische Implementierung dieser Erkenntnisse sowohl in die universitäre Ausbildung als auch in die fachärztliche Weiterbildung nach sich. Auch dieses wurde thematisiert. Entscheidungs-trägern aus der Politik, der Wirtschaft und der Pharmaindustrie sollen die Zukunfts-themen zur Verfügung gestellt werden, so der Beschluss der Runde. 

[Lesen Sie im folgenden PDF-Dokument den gesamten Bericht ... ]

pic-arrowpic-pdf-file  Vollständiger Bericht vom 1. Symposium im Dezember 2016

 

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Aktivitäten 2016

Schläfst du schon? Spielt das Geschlecht eine Rolle bei Schlafstörungen?

8. Dezember 2016
Ringvorlesung Gender Medizin an der RWTH Aachen

Die Veranstaltung findet von 18:00 - 19:30 Uhr, Hörsaal 5, Uniklinik RWTH Aachen statt.

Dr. med. Ute Seeland
Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM), Charité-Universitätsmedizin Berlin

Es ist bemerkenswert mit wie vielen verschiedenen Wissensgebieten die Schlafforschung in Zusammenhang steht. Es gibt kaum einen anderen Zweig der modernen Naturwissenschaft, der in vergleichbarem Ausmaß sowohl für die Grundlagenforschung als auch unmittelbar für das Alltagsleben von Bedeutung ist und für den überdies noch jede/r, aufgrund eigener, langjähriger Erfahrung, gewissermaßen ein/e Spezialist/in ist.

Obwohl Frauen objektiv einen effi zienteren Schlaf haben als Männer, berichten sie häufi ger von Schlafstörungen. Ein- und Durchschlafstörungen treten häufi ger bei Frauen auf, während andere, wie schlafbezogene Atmungsstörungen (SAS) häufi ger bei Männern diagnostiziert werden. Frauen und Männer mit obstruktiver Schlafapnoe leiden unter einem unabhängigen Risikofaktor für Bluthochdruck und für andere kardiovaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfall und Myokardinfarkt. Im Alter leiden 70% der Männer und 56% der Frauen an SAS, ein wichtiger Grund diese frühzeitig zu erkennen.

pic-arrowpic-pdf-file  Flyer zur Ringvorlesung

 

 

IMPROVING THE APPLICABILITY OF DRUG TRIALS TO WOMEN
November 30th – December 1st, 2016
Berlin (Germany)

Matera Group – 3. Meeting in Berlin 2016
Matera Group – 3. Meeting in Berlin 2016


The Matera Resolution was drafted in April 2016 by an inaugural group of advocates to create a strategy to improve the evidence base and applicability of drug trial results to women in real world settings.
The purpose of the Matera group meeting is to refine the strategy and develop recommendations to advocates and create a strategy to improve the evidence base and applicability of drug trial results to women in real world settings.
Recent research evidence and the various activities launched with different stakeholders, including regulatory and funding organizations, journal editors, government agencies, industry and patient sectors will be discussed.


Presidents of the Meeting
Prof. Flavia Franconi
Prof. Vera Regitz-Zagrosek
Prof. Cara Tannenbaum


Organized by:
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Institute of Gender in Medicine (GIM)
Deutsche Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM)
CIHR Institute of Gender and Health

pic-arrowpic-pdf-file  Flyer

pic-arrowpic-pdf-file  Bericht des Matera Group Meeting

 

 

Zweites Symposium
„Frauen ticken anderes – Männer erst recht!
Geschlecht in der Medizin“


Zeit: Samstag, den 03.12.2016, 9:00-14:15 Uhr
Ort: Marmorsaal des Bildungszentrums, Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg

Die Anmeldung erfolgt per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Fax (0911) 398-3675 an Frau Ingrid Böning.

pic-arrowpic-pdf-file  Flyer zum Symposium

 

Gendermedizinsymposium des Städtischen Klinikums München

Zeit: Freitag, den 11.11.2016, 9:00 - 12:30 Uhr
Ort: Hörsaal, EG, Klinikum Bogenhausen, Englschalkinger Straße 77, 81925 München
 
Unter dem Titel „Geschlechterperspektive in die klinische Versorgung – Nutzen für alle“ werden namhafte Referentinnen und Referenten, darunter DGesGM-Vorstandsmitglieder Frau Prof. Gabriele Kaczmarczyk und Frau Dr. Astrid Bühren, über den aktuellen Stand der Implementierung im klinischen Alltag und neue innnovative Ansätze informieren.

Um eine Anmeldung per Fax (089) 5147-6703 bis 04.11.2016 wird gebeten.

pic-arrowpic-pdf-file  Flyer zum Symposium

 

Bericht zum Workshop
“Gender Medicine: Knowledge-Communication-Innovation” 
30th September 2016

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27th ESC  - European Students´Conference Charité Berlin
 
Website: www.esc-berlin.com

 


Facing Antimicrobial Resistance - Research Revolution wanted
Conference language: English


Workshop Planning

General Information:
Date: 30.9.2016 09:00 h – 12:30 h
Location: CVK, Forum 3, CIPOM room (please refer to “area map”)
Number of participants: max. 20
Material: Internet access, Handbook, Evaluation form
 

pic-arrowpic-pdf-file  Workshop Program

 

Oktober 2016: Bericht über die 27. European Students‘ Conference

pic-arrowpic-pdf-file  Bericht über die Konferenz

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Frau Dr.med. Ute Seeland und Herr Ahmad T. Nauman, MPH (Charité – Universitätsmedizin Berlin), sowie Gastdozentin Frau Prof. Kateryna Karpenko (Kharkov National Medical University, Ukraine) gemeinsam mit den Workshop-TeilnehmerInnen
 

Die European Students' Conference (ESC), mittlerweile eine der größten biomedizinischen Konferenzen, zieht jedes Jahr mehr als 450  junge Forschende und Medizinstudierende nach Berlin. Vom 28. September - 01. Oktober 2016 fand die diesjährige Konferenz unter dem Motto „Facing Antimicrobial Resistance – Research Revolution wanted!“ an der Charité-Universitätsmedizin Berlin statt. Auch dieses Jahr war die Aufmerksamkeit der TeilnehmerInnen im Rahmen des von Frau Dr.med. Ute Seeland (Institut für Geschlechterforschung in der Medizin; Direktorin Prof. Regitz-Zagrosek) geleiteten Hands-on Workshops „Gender Medicine: Knowledge – Communication – Innovation“ auf die Gender Medizin gerichtet.
Studierende aus 14 Nationen (u.a. Albanien, Bulgarien, Deutschland, Indien, Indonesien, Iran, Italien, Mazedonien, Polen, Russland, Ukraine, Weißrussland) lauschten interessiert den Vorträgen der Dozierenden und konnten sich im Anschluss selbstständig mit Hilfe der Online-Lernplattform „eGendermedizin / eGender Medicine“ ausgewählten Aspekten der Gender Medizin nähern.

Frau Prof. Kateryna Karpenko

Die geladene Dozentin Frau Prof. Kateryna Karpenko, Direktorin des Center for Gender Education und Professorin am Philosophischen Institut der Kharkov National Medical University in der Ukraine, erzählte zunächst über die Anfänge des Instituts für Geschlechterforschung an Ihrer Heimatuniversität und wie dieses dazu beigetragen hat, dass die geschlechtsspezifische Medizin heute als wichtiger Bestandteil des medizinischen Curriculums angesehen wird.

 

 

Foto: Prof. Kateryna Karpenko über die Wichtigkeit der Gender Medizin

Im Anschluss hielt Frau Dr.med. Ute Seeland einen Vortrag über eLearning und welche Vorteile eine zentrale Plattform sowohl für den individuellen Lernerfolg, als auch für den globalen Wissensaustausch hat.

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Eine erste Einführung in die von ihr in Zusammenarbeit mit Herrn Ahmad T. Nauman, MPH (Institut für Geschlechterforschung in der Medizin) entwickelte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Online-Lernplattform „eGendermedizin / eGender Medicine“ ermöglicht es Studierenden und ÄrztInnen, sich mit Hilfe von Lernwerkzeugen (Lerntexte, Take Home Messages, Videos, Slides, usw.) weiterzubilden und über Kommunikationstools mit Interessierten weltweit in Kontakt zu treten.

ESC-27-04  ESC-27-05
Frau Dr. med. Ute Seeland und Herr Ahmad T. Nauman erklären die eGender-Plattform

Im partizipativen Teil des Workshops konnten die Studierenden nun das zuvor Erlernte anwenden und in Kleingruppen ausgewiesene Fragestellungen zu gendermedizinischen Themen unter Zuhilfenahme der eGender-Plattform beantworten. Dabei standen Ihnen die Dozierende Frau Dr. med. Ute Seeland, Herr Ahmad T. Nauman, sowie die studentische Tutorin Helena Schluchter mit Rat und Tat zur Seite. Alle KursteilnehmerInnen waren danach motiviert, die eGender-Plattform auch in Zukunft kollaborativ zu nutzen und sich in den integrierten Diskussionsforen auszutauschen.

In der abschließenden Diskussion zeigte sich, dass die Workshop-TeilnehmerInnen deutlich sensibilisiert wurden für gendermedizinische Aspekte wie z. B. Krankheitssymptome oder physiologische Funktionen in Abhängigkeit vom soziokulturellen und biologischen Geschlecht unterschiedlich ausgeprägt sein können.

Der Hands-on Workshop als Teil der 27. ESC war somit sowohl für die Dozierenden, als auch die Studierenden ein voller Erfolg!

 

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Aktivitäten 2015

logo-igm-S7. Jahrestagung der
International Society for Gender Medicine (IGM)
in Berlin | vom 20. - 21. September 2015

Liebe Interessierte an der Gendermedizin,

die Deutsche Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin (DGesGM e.V.) wurde im Jahr 2007 parallel zur International Society of Gender Medicine (IGM) als deutsche Gesellschaft gegründet. Das zentrale Ziel der DGesGM ist die Verbesserung der Gesundheitsversorgung beider Geschlechter durch Berücksichtigung der Geschlechterunterschiede.

Wir freuen uns, Ihnen die Gelegenheit zu bieten, die Arbeit der nationalen Gesellschaften für Gendermedizin auf der 7. Jahrestagung der International Society for Gender Medicine (IGM)
vom 20. - 21.09.2015
kennen zu lernen.

Nutzen Sie die Gelegenheit mit ExpertInnen der Gendermedizin aus aller Welt ins Gespräch zu kommen und informieren Sie sich über Möglichkeiten der Zusammenarbeit, um unserem gemeinsames Ziel der Verbesserung der Gesundheitsversorgung aller Geschlechter näher zu kommen.

 

Informationen zum Programm und zur Teilnahme erhalten Sie auf unserer Kongresswebseite

pic-arrowigmcongress-website   www.igmcongress.com (Link zur Konferenzwebseite 2017)

 
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Zusätzlich zu der Jahrestagung der „International Society for Gender Medicine“ (IGM)
vom 20.09.2015 -21.09.2015, fand im Anschluss der

logo-gimInternationale Kongress für
Geschlechterforschung in der Medizin - GIM, Berlin
vom 22. - 23. September 2015
statt.

Informationen zum Programm und zur Teilnahme erhalten Sie auf

pic-arrowZur Webseite des Internationalen Kongresses für Geschlechterforschung in der Medizin    www.genderkongress.com (Link derzeit nicht aktiv)

 

Neu als Download: TAGUNGSBAND

Hier können Sie sich den Tagungsband zum Internationalen Kongress für Geschlechterforschung in Berlin vom 22./23. September 2015 als PDF herunterladen.

pic-arrowpic-pdf-file-bg-grey    Tagungsband

 

Ärztekammer Nordrhein

Veranstaltung bei der Ärztekammer Nordrhein

IQN: Gendergerechte Medikamentengabe
(Verordnungssicherheit Teil 19)
In Düsseldorf | 25. Februar 2015

Link zur Webseite der Veranstaltung: AEKNO
 

Das Institut für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein organisiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Verordnungssicherheit“ eine Fortbildung zu genderspezifischen Aspekten von Erkrankungen und deren medikamentösen Therapie. Ärztinnen und Ärzte sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der unterschiedlichen Verstoffwechselung von Medikamenten bei Frauen und Männern und in Unterschieden im Verhalten bei der Einnahme.
 
Themenschwerpunkte (Auszug aus dem Veranstaltungsflyer):
Sie erwartet eine Veranstaltung, ...
  • in der Sie mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen genderspezifische Aspekte von Erkrankungen und der Medikation diskutieren können
  • in der Sie konkrete Angaben erhalten, warum bestimmte Medikamente bei Ihren weiblichen Patienten häufiger zu Nebenwirkungen führen als bei den männlichen
  • in der Sie durch Auffrischung von pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Aspekten Ihre Verordnungspraxis hinterfragen und sicherer machen können
  • durch die Sie die Verordnungssicherheit bei Ihren Patientinnen und Patienten verbessern können, weil Sie nicht nur um die unterschiedliche Verstoffwechselung von Medikamenten wissen, sondern auch um Unterschiede in Einstellungen und Verhalten

Veranstaltungsort:

Haus der Ärzteschaft
Tersteegenstraße 9
40474 Düsseldorf

Uhrzeit:

16.00 - 19:30 Uhr

Anmeldung erforderlich unter:
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fax: 0211 / 4302-5751

Kontakt:
Telefon: 0211 / 4302-2750

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Aktivitäten 2014

Fachveranstaltung Gendermedizin der KVB München
16. September 2014

Zur Download-Webseite Faltblatt KVB Forum / März 2014Am 16. September fand zum Thema Gendermedizin in der KVB in München eine Fachveranstaltung mit zahlreichen Experten statt, in deren Rahmen das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege dieses neue Faltblatt zur Frauengesundheit präsentierte.
 
Mit rund 150 Teilnehmern war die speziell für medizinsche Forschung, Diagnosefindung und Therapien unter geschlechtsspezifischen Aspekten Veranstaltung gut besucht.
 
Das Faltblatt informiert u.a. über frauentypische gesundheitsspezifische Ereignisse in jeder Lebensphase und erklärt, worauf Frauen achten müssen, um möglichst gesund zu bleiben.
 

 

Logo Charite   logo-dzhk

Symposium: Gender in Myocardial Hypertrophy
20. - 22. February, 2014

For Print: pic-pdf-file-bg-grey FLYER Symposium

We will discuss the newest concepts on the relevance of sex and gender aspects to myocardial hypertrophy and heart failure.

The Research group “Sex specific mechanisms in myocardial hypertrophy” organizes its second symposium on “Gender in Myocardial Hypertrophy” on February 20-22 at Charité Berlin. At this symposium we will discuss the newest concepts on the relevance of sex and gender aspects to myocardial hypertrophy and heart failure. We will cover genetic and epigenetic mechanisms, intracellular signalling, estrogen and androgen receptors, cross-talks between heart, skeletal muscle and adipose tissue and the heart and the immune system.
 
Organizer: DFG Research Group FOR 1054 and Institute of Gender in Medicine (GiM)

Date: 20. - 22. February, 2014

Venue: Langenbeck-Virchow Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin, Germany

Contact:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sekretariat Prof. Regitz-Zagrosek
Charité - Universitätsmedizin Berlin
CCM: Campus Charité Mitte

Berliner Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)
Postadresse:
Hessische Str. 3-4
10115 Berlin

Phone: +49 30 450 525 288
Fax: +49 30 450 539 989

We look forward to seeing you in Berlin.
Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek

 

Thema: Abschlusssymposium GenderMedDB
20. Februar 2014 im Anschluss an den Workshop der DZHK

Wir präsentieren Ihnen die interaktive Datenbank „GenderMedDB“.

Die Datenbank GenderMedDB enthält mehr als 10.000 überprüfte Referenzen zu Genderthemen aus den wichtigsten medizinischen Fachgebieten. Wir werden Ihnen die Datenbank und ihre Funktionen präsentieren und in Folge Anwendungsbeispiele in verschiedenen Disziplinen vorstellen, die von den TeilnehmerInnen des „Hands-On Workshop DZHK“ am Vormittag erarbeitet und von internationalen Expertinnen durch ihr Fachwissen ergänzt werden.

Veranstalter: Langenbeck-Virchow Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin

Zeit: 20. Februar 2014 / 14.00 - 18.00 Uhr

Ort: Langenbeck-Virchow Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin

Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Sekretariat Prof. Regitz-Zagrosek
Charité - Universitätsmedizin Berlin
CCM: Campus Charité Mitte

Berliner Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)
Postadresse:
Hessische Str. 3-4
10115 Berlin

Tel: +49 30 450 525 288
Fax: +49 30 450 539 989

Sie in Berlin begrüßen zu dürfen, würden wir uns sehr freuen.
Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek

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Aktivitäten 2013

Thema: "Geschlechtersensible Medizin"

Zum Ausdrucken: pic-pdf-file-bg-grey FLYER zur Fortbildung
Zum Ausdrucken: pic-pdf-file-bg-grey PLAKAT zur Fortbildung

Wir laden Sie herzlich zu unserem kompakten Fortbildungskurs "Geschlechtersensible Medizin 2013" ein. Im Flyer sowie auf unserem Plakat finden Sie alle Details zur Anmeldung, Ablauf der Fortbildung, Themen, Ort der Fortbildung und Kosten.

Ziel ist es, nach Abschluss der Veranstaltung die Geschlechterperspektive als eine wichtige Beurteilungs- und Handlungsdimension in der ärztlichen Tätigkeit nutzen zu können.

Termine Präsenztraining [Zertifizierungspunkte der Ärztekammer Berlin]:

17. und 18. Mai (Fr,Sa)  [16 Punkte]
31. Mai - 1. Juni (Fr,Sa) [16 Punkte]
und 7. Juni (Fr) 2013     [8 Punkte]

Ort: Campus Charité Mitte der Charité – Universitätsmedizin Berlin
„Alte Apotheke“ | „Besprechungsraum“ (Raum Nr. 03.021), 3. Ebene, Hufelandweg 9 (campus-interne Anschrift) Campus Charité Mitte, 10117 Berlin (weitere Details siehe Flyer)

Renomierte ExpertInnen der Gendermedizin vermitteln umfassendes, praxisrelevantes Wissen in 14 Fachdisziplinen und stärken das Bewusstsein für ein geschlechtersensibles medzinisches Denken im Alltag. Neben der Vermittlung von Fachwissen wird über die Präsentation von Kasuistiken und durch die Diskussion zur Problemlösung das neu erworbene Wissen leicht mit Ihrem persönlichen Vorwissen und Erfahrung verknüpft werden. Die Lerninhalte basieren auf dem europäischen Curriculum für Gendermedizin.

Zur Vertiefung persönlicher Interessensgebiete besteht die Möglichkeit zeit- und ortsunabhängig eLearning-Material zum Selbststudium zu nutzen. Die Teilnahme am "Take Home Exam" bietet Ihnen zusätzlich die Gelegenheit sich mit relevanten Fragestellungen in der Gendermedizin unfassend auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung wird von der DGesGM e.V. anerkannt.

Sie in Berlin begrüßen zu dürfen, würden wir uns sehr freuen.

Dr. Ute Seeland
Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek

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