Auszeichnungen

Ehrendoktorwürde Frau Prof. Dr. Regitz-Zagrosek

Für ihre herausragenden Verdienste auf dem Gebiet der Gender-Medizin ist
Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek
am 25. Oktober 2014
mit einem Ehrendoktorat der Medizinischen Universität Innsbruck geehrt worden.

Ehrendoktortitel Dr. Regitz-Zagrosek 2014

Die Internistin und Kardiologin ist Direktorin des Instituts für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM) der Charité. Sie hat die deutschlandweit einzige Professur für Frauenspezifische Gesundheitsforschung mit Schwerpunkt Herz-Kreislauf-Erkrankungen inne.

Sie erforscht Unterschiede und Gemein-samkeiten von Männer- und Frauen-Herzen und die Verbesserung der Therapie für beide. Derzeit koordiniert sie zwei EU-geförderte Projekte, darunter eine Roadmap zur Implementierung von Gender in der Europäischen Gesund-heitsforschung (EUGenMed) und ein Projekt der Grundlagenforschung (RADOX) sowie eine DFG Forschergruppe (Geschlechterunterschiede bei Myokardhypertrophie) und den Berliner Standort des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung.

Sie hat mehr als 200 Artikel in international renommierten Fachzeitschriften sowie über 30 Buchkapitel publiziert. Sie ist Herausgeberin zweier europäischer Standardwerke zur Gender-Medizin und zur geschlechtsspezifischen Arzneimitteltherapie. Seit 2007 ist sie Gründungspräsidentin der Deutschen und der Internationalen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin (DGesGM, IGM).

 

 

Ehrenmitgliedschaft von Herrn Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Roland Hetzer

Laudatio Roland Hetzer von Vera Regitz-Zagrosek

Die Laudatio auf einen der großen Mentoren der Geschlechterforschung in der Medizin in Berlin Herrn Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Roland Hetzer hielt am 22. September 2015  Frau Prof. Dr. med. Dr. h. c. Vera Regitz-Zagrosek (im Bild links).

Ehrenmitgliedschaft-Roland-Hetzer

Roland Hetzer hat sich am Deutschen Herzzentrum Berlin seit 2003 für die Implementierung der Geschlechterforschung stark gemacht.

Er gehört zu den großen Persönlichkeiten in der Entwicklung der deutschen Herzchirurgie. Nach seinen Lehrjahren u. a. in Stanford und in Hannover hat er seit 1986 das Deutsche Herzzentrum Berlin zu dem führenden deutschen Zentrum ausgebaut. Er wurde weltweit geehrt und mit seinen Kollegen, den Professoren Edward Carpentier, Francis Robiscek, Michael E. DeBakey gehörte er zu den führenden Herzchirurgen in Europa. Seit 2002 hat er die Gendermedizin am Deutschen Herzzentrum Berlin unterstützt, durch Unterstützung von Studien, Aufbau eines Laborbereiches, Veranstaltung der jährlichen Tagung in der Gesellschaft im Deutschen Herzzentrum Berlin und über 55 Arbeiten zu Genderthemen, die er gemeinsam mit Prof. Regitz-Zagrosek publiziert hat.

Ein großartiger Arzt und Chirurg mit weltweiter Popularität, dabei ein extrem zuverlässiger Freund und Unterstützer der Gendermedizin.

 

Pressemitteilung: 14. Oktober 2016 (© Staatsministerium für Gesundheit und Pflege)

Frau Dr. Astrid Bühren mit der Bayerischen Staatsmedaille für die Bereiche Gesundheit und Pflege ausgezeichnet

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege verlieh im Oktober die Bayerische Staatsmedaille an zehn Persönlichkeiten für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Unter den Preisträgern war auch DGesGM-Vorstandsmitglied Frau Dr. Astrid Bühren, die sich als Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes seit vielen Jahren für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzt. Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte „ihr unermüdliches Engagement in der Hospizarbeit“ und lobte ihren Einsatz für die Überarbeitung der Mutterschutzgesetzgebung.

Auch die DGesGM möchte sich an dieser Stelle bei Frau Dr. Astrid Bühren für ihren Einsatz und ihr Interesse an der Gender-Medizin herzlich bedanken.