Projekte & Arbeitsfelder

BEFRI Berliner Frauen Risikoevaluation

Frauen sind weltweit über Ihr Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken und zu versterben, unzureichend informiert. Studien aus den USA dokumentieren wie selbst in jüngeren Jahren das Risiko von Krebserkrankung und assoziierter Mortalität weit überschätzt wird im Vergleich zu kardiovaskulären Erkrankungen. Eine solche Fehleinschätzung verbindet sich mit mangelndem bzw. ungenügendem Präventivverhalten.

Einige Risikofaktoren und protektive Faktoren unterscheiden sich bei Frauen und Männern, wie in großen Kohortenstudien belegt werden konnte (u.a. der Gutenberg-Gesundheitsstudie). Depression, Rheumatische Erkrankungen und Schwangerschaftskomplikationen könnten bei Frauen eine zunehmend große Rolle spielen. Weiterhin sind frühe traumatische Lebenserfahrungen mit einer markanten Sensibilisierung neuroendokriner und kardiovaskulärer Stressreaktionen im Erwachsenenalter sowie einer gesteigerten proinflammatorischen Aktivität assoziiert.

Um sowohl das objektive kardio-vaskuläre Risiko als auch dessen subjektive Einschätzung in prä-, peri- und postmenopausalen Frauen zu untersuchen werden in einer Querschnittsstudie 1000 Frauen aus der Berliner Bevölkerung zwischen 25 und 75 Jahren untersucht. Zur Definition des objektiven Risikoprofils werden klinische, demographische und psychosoziale Variablen erfasst, die zur Errechnung spezifischen Risikoscores (Mosca Score) verwandt werden. Die Einschätzung des eigenen Risikoprofils, Offenheit gegenüber Präventivangeboten und Hindernisse in deren Wahrnehmung sollen aufgedeckt werden. Weiterhin soll untersucht werden, ob frühe Stress-Erfahrungen mit einem standardisierten Risikoindex für kardiovaskuläre Störungen bei Frauen assoziiert sind und ob dieser Zusammenhang durch veränderte physiologische Marker der Stressreaktion und Inflammation vermittelt wird.

 

Das Studienteam:

Studienleitung: Prof. Dr. med.  Vera Regitz-Zagrosek

Studienteam: Mirjam Rücke, M.Sc., Dr. Sabine Oertelt-Prigione, MScPH, Dr. med. Ute Seeland, Serpil Dal, Study Nurse

Studentische Mitarbeiter: Sarah Hiltner, Carmen Reiss, Ani Stoyanova, Daniela Wollmach

Kooperationspartner: PD Dr. med. Renate Schnabel, Prof. Dr. rer. nat. Christine Heim, Prof. Dr. med. Agnes Flöel, Dr. rer. medic. Friederike Kendel, Dr. Wolfgang Gaissmaier, PhD, Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Roland Hetzer

Das Projekt wird unterstützt von:
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eGender logo greeneGender – Kommunikations- und Weiterbildungsplattform

eLearning Kurse „eGendermedizin“ und „eGender Medicine“
jetzt online!
 

Webseite: egender.charite.de

 

Nutzen Sie die vom Institut für Geschlechterforschung in der Medizin, Charité-Universitätsmedizin Berlin, entwickelte Webseite für Ihre persönliche Fortbildung und zum Management Ihrer eigenen Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen zur Gendermedizin.
 

Screenshots des eGendermedizin-Projektes

Screenshot der Startseite des eGendermedizin-Projektes der Charité Berlin   Screenshot einer Inhaltsseite des eGendermedizin-Projektes

 

 

Wir bieten Ihnen systematisch aufgearbeitetes, wissenschaftlich anerkanntes Lehrmaterial in acht internistischen Disziplinen zur Gendermedizin! Die Lerninhalte basieren auf dem europäischen Curriculum für Gendermedizin, welches von ExpertInnen aus sechs Ländern entwickelt, in Sommerschulen erprobt und von der Autorin der eGender Plattform Dr.med Ute Seeland zum Mastermodul weiterentwickelt wurde.
Durch das Angebot unterschiedlicher „Lernwerkzeuge“ wie Lerntexte, auch im eBook Format, audiovisuelle Materialien mit 30 Lehrvideos, zahlreiche Grafiken im PowerPoint Format und Quizfragen zur Selbstüberprüfung, bieten wir Ihnen ein effektives, flexibles und modernes Lernformat, welches aufbauend auf Ihren persönlichen Erfahrungen Ihre Neugierde weckt und zur Diskussion mit anderen Interessierten einlädt.
Nach Abschluss eines Moduls sollten Sie befähigt sein, biologische und soziokulturelle Geschlechterunterschiede in einer Fachdisziplin zu erkennen und individuelle Handlungsstrategien für Ihre praktische Tätigkeit abzuleiten.
Wir wünschen uns, dass sich über die inhaltliche Arbeit eine aktive Fachgesellschaft „Gendermedizin“ entwickelt mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung für Frauen UND für Männer weiter zu verbessern.


Projekteinführung:
20.02.2014 auf dem Abschlusssymposium GenderMedDB in Berlin

Das Team:
Dr.med. Ute Seeland – Projektkoordinatorin und Autorin
A.Tauseef Nauman MScPH – Systemadministrator und Webdeveloper
Prof. Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek – Projektleitung.
In Zusammenarbeit mit Björn-Oliver Gohlke MSc., Dr. Mathias Dunkel und Prof. Robert Preissner der Structural Bioinformatics Group, Charité Berlin-Buch.
 

Das Projekt wurde unterstützt vom: Logo-BMBF

 

GenderMedDB

Zur Webseite der Gendermedizinischen Datenbank (GenderMedDB)GenderMedDB steht für Gendermedizinische Datenbank - ein Pilotprojekt der "Geschlechterforschung in der Medizin"

 

 

 

 

In dieser Literatursammlung können die NutzerInnen nach der Anmeldung gendermedizinisch relevante Artikel finden. Das Spektrum reicht dabei von grundlagenwissenschaftlichen Tierstudien über epidemiologische Studien bis hin zu gendermedizinisch fokussierten klinischen Studien. Die Artikel werden mit Hilfe eines Algorithmus aus der PubMed Datenbank gefiltert und bilden somit den aktuellen Stand der Wissenschaft ab.

Die Datenbank ist öffentlich zugänglich, aber passwortgeschützt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf der Webseite der GenderMedDB.

 

Forschung

Pilotprojekt Gendermedizin (DHZB Berlin)

Das BMBF fördert ein Pilotprojekt Gendermedizin am DHZB. Kernstück ist eine umfassende Literaturrecherche zu Elementen der Gendermedizin. Es soll herausgearbeitet werden, welche molekularen und zellulären Mechanismen durch das Geschlecht wesentlich beeinflusst werden und bei welchen Krankheitsbildern Geschlechtsspezifische Mechanismen eine zentrale Rolle spielen, wo dies in der Therapie gilt und inwieweit die Fachgesellschaften die Rolle von Geschlecht berücksichtigen. Die Ergebnisse sollen auf einer Abschlußtagung in 2010 präsentiert werden. Alle DGesGM Mitglieder sind eingeladen, sich zu beteiligen.

 

Forschergruppe 1054 (Charite Berlin)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert an der Charité eine Forschergruppe "Geschlechtsspezifische Mechanismen bei Myokardhypertrophie (FOR 1054)". Sprecherin ist die Direktorin des in Deutschland und Europa einzigartigen Instituts für Geschlechter­forschung in der Medizin (GiM) an der Charité, Frau Prof. Vera Regitz-Zagrosek.

Dies ist die erste Forschergruppe der DFG, die gezielt geschlechtsspezifische Mechanismen bei den häufigen Volkskrankheiten bearbeiten. Myokardhypertrophie, ein krankhaftes Wachstum des Herzmuskels, ist die häufigste Ursache der Herzschwäche, ein Krankheitsbild, das 10% der Menschen über 70 in unserer Gesellschaft betrifft und eine der häufigsten Todesursachen in allen westlichen Gesellschaften ist.

Mehr Frauen als Männer sind betroffen und die Symptome, Verlauf und Therapie des Krankheitsbildes unterscheiden sich bei beiden Geschlechtern. Die Ursachen dafür sind bisher weitgehend ungeklärt.

In der jetzt geförderten Forschergruppe arbeiten sieben Arbeitsgruppen aus der Charité und dem Max-Delbrück-Zentrum zusammen. Die Wissenschaftler/innen untersuchen Tiermodelle für Herzkreislauf­erkrankungen auf Geschlechterunterschiede. Sie konzentrieren sich auf die molekularen Mechanismen, die diesen Unterschieden zugrunde liegen und dabei insbesondere auf die Wirkungen von Östrogenen und Androgenen im Herzkreislaufsystem. Die Gruppen kommen aus den Fächern Kardiologie, Nephrologie, Molekularer Medizin, Biochemie, Genetik und Pharmakologie. Die Forschergruppe wird vorerst für drei Jahre mit einem Volumen von insgesamt 2,7 Mio. Euro von der DFG gefördert. Geschlechtsspezifische Aspekte werden nicht nur in der Auswahl der Forschungsthemen umgesetzt. Unter den Projektleiter/innen sind 30 %, damit überdurchschnittlich viele Frauen.

Damit realisiert die Forschergruppe auch die derzeit hochaktuelle Forderung der Universitäten und der DFG nach einer stärkeren Beteiligung der Frauen am Wissenschaftsprozess.

Zur Webseite: http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/koordinierte_programme/forschergruppen/liste/for_detail_1054.html

 

Graduiertenkolleg 754

(2001-2010)

In dem Kolleg “Geschlechtsspezifische Mechanismen bei Myokard-Hypertrophie“ (gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG) kooperieren 12 ProjektleiterInnen der Charité, davon 8 des Center for Cardiovascular Research CCR, und des Deutschen Herzzentrums Berlin.

Es besteht aus vier eng miteinander verbundenen Modulen: Tiermodelle bei Hypertrophie, funktionelle Genome und Proteome, geschlechtsspezifische molekulare Mechanismen und klinische Geschlechtsaspekte bei Herz-Kreislauferkrankungen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Vera Regitz-Zagrosek analysiert die geschlechtsspezifische Regulierung des Energiemetabolismus und seinen Einfluss auf die Herzfunktion. Die Dysregulierung von Fettsäureoxidation und Glukosenutzung in pathologischen Leiden wie Adipositas und/oder Diabetes führt zur kardialen Dysfunktion über toxische Zwischenprodukte, negativen Energieabgabe und Lipo- oder Glukotoxizität. Darüber hinaus werden die Matrixsynthese und ihre Kontrolle durch Östrogen analysiert.

Ein Ziel ist es, Transkriptionsfaktoren zu identifizieren und ihre mutmaßlichen Bindungsstellen innerhalb der Promoterregion von Matrix-Metallproteinasen (MMP-2) und anderen matrixbezogenen Genen zu charakterisieren.

Zur Webseite: http://gender.charite.de

 

Gleichstellung

 

Forschungsorientierte Gleichsstellungsstandards der DFG

 

Die DFG hat im April „Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards“ verabschiedet, die in den nächsten Jahren von allen Universitäten umgesetzt werden sollen. Sie beinhalten die Erhöhung des Frauenanteils auf allen universitären Karrierestufen und die Förderung der Geschlechterforschung. Die DGesGM unterstützt die Entwicklung und Implementierung dieser Standards.

Link: http://www.dfg.de/dfg_im_profil/aufgaben/chancengleichheit/standards.html

 

Willkommen bei der DGesGM!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Freundinnen und Freunde der Gender Medizin!

Nicht nur beim Herzinfarkt, sondern auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen zeigen Frauen und Männer unterschiedliche Symptome und reagieren anders auf pharmakologische und invasive Therapien.

Frauen und Männer weisen vielfach unterschiedliche Risikofaktoren für Krankheitsentstehung, Krankheitsverlauf und Behandlungsrisiken auf. Häufig nehmen sie Präventionsangebote unterschiedlich war.

Beide Geschlechter profitieren,

  • wenn ihre Unterschiede wahrgenommen werden,
  • wenn sie adäquat angesprochen werden,
  • wenn Präventionsangebote und Therapiemaßnahmen auf sie abgestimmt werden.

All dies möchte die DGesGM fördern.
Unterstützen Sie uns dabei!

 

Mit herzlichen Grüßen

Vera Regitz-Zagrosek    Astrid Bühren    Gabriele Kaczmarczyk    Ute Seeland

 

Zur Tagungswebseite mit Online-Anmeldung "Kompetenzen in der Gendermedizinischen Lehre" im November 2017 in Berlin

1. Tagung "Kompetenzen in der Gendermedizinischen Lehre"
Datum: 2. und 3. November 2017 in Berlin (im Langenbeck-Virchow-Haus)

Tagungs-Webseite: gender-tagung.dgesgm.de

PDF-Flyer zur Tagung

 

Wir bieten im Rahmen der von der DGesGM organisierten 1. Tagung zu „Kompetenzen in der Gendermedizinischen Lehre“ am 02. und 03.11.2017 Impulsvorträge, studentische Foren und Schreibwerkstätten an. Ausgewiesene ExpertInnen der einzelnen Fachdisziplinen werden ihr Wissen bei der Erstellung von Texten, Präsentationen, Videos und Quizfragen einbringen und im Dialog miteinander und den Studierenden die beste Strategie entwickeln, um Inhalte transparent zu vermitteln. [... zur Tagungswebseite mit Online-Registrierung]

 

 

 

 


 
Einladung zur Mitgliederversammlung am 2. November 2017

Liebe DGesGM-Mitglieder, wir laden Sie herzlich zur Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin (DGesGM e.V.) ein.

Datum: Donnerstag, 02. November 2017
Ort: Institut für Geschlechterforschung in der Medizin (GiM)
Hessische Str. 3-4, 10115 Berlin (im Skyroom, 5. OG)
Uhrzeit: 13.00 bis 14.00 Uhr [weitere Details hier ...]

Impressum


Die Webseite www.dgesgm.de wird herausgegeben von der
Deutschen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM e.V.)

 

Verantwortlich für den Inhalt:
Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek

 

Postanschrift:
Meinekestr. 6, 10719 Berlin

E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
unter der Vereinsregister-Nummer:
VR 26919 B-2

 

Kontakt für Anregungen und Hinweise: 

Dr. med. Ute Seeland, M.D.
Fachärztin für Innere Medizin, Gendermedizinerin DGesGM®
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Weitere Informationen:

Technische Betreuung: ranadesign Birgit Berger
Die Anwendung basiert auf Joomla 2.5

Satzung

Zum Ausdrucken: Download Satzung der DGesGM e.V. Die Satzung als PDF


Satzung der Deutschen Gesellschaft für
geschlechtsspezifische Medizin e.V. (DGesGM)


§ 1
Name Sitz, Geschäftsjahr
(1) Der Verein heißt Deutsche Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin e. V. (DGesGM) und soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2
Zweck und Ziele
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere im Bereich der Integration von geschlechterspezifischen Aspekten in die medizinische Forschung, Lehre und Praxis aus der Erkenntnis heraus, dass Frauen andere Beschwerdebilder als Männer aufweisen, anders auf Therapie ansprechen und auch anders als Männer mit ihren Erkrankungen umgehen. Aus diesem Grund sollen geschlechtsspezifische Ansätze in der medizinischen Forschung und Lehre gefördert und bekannt gemacht werden sowie die Umsetzung dieser Erkenntnisse in die öffentliche Gesundheitspflege gefördert werden.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

a) Die Veranstaltung von regelmäßigen Workshops und nationalen und internationalen Kongressen,
b) Die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften der Frauen und Geschlechterforschung in der Medizin und sonstigen wissenschaftlichen Organisationen;
c) Förderung von Lehre und Forschung u. a. durch die Bereitstellung von geschlechtergerechten Lehrmaterialien, Lehrplänen, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrpersonal und Wissenschaftler/innen und die Verbreitung von geschlechterbezogenen Forschungsergebnissen.
d) die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, u. a. durch die Information von Personen, medizinischen Gesellschaften, Behörden, Organisationen, Institutionen und Kliniken auf dem Gebiet der geschlechtsspezifischen Medizin.
(2) Der Verein vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber anderen Organisationen, Institutionen und Körperschaften und in der Öffentlichkeit.

(3) Alle wissenschaftlichen Ergebnisse des Vereins, gleich ob aus Forschung oder anderer wissenschaftlicher Tätigkeit werden zeitnah veröffentlicht und alle Veranstaltungen sowie Publikationen des Vereins der Allgemeinheit zugänglich gemacht.


§ 3
Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils
(2) Der Verein ist selbstlos tätig: Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche gültigen Fassung. Zwecke und erstrebt keinerlei Gewinn.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Art der Verwendung der Mittel im Rahmen der Satzung bestimmt der Vorstand. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen dürfen an keine Person geleistet werden.


§ 4
Mitgliedschaft
(1) Die DGesGM besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.
(2) Ordentliche Mitglieder des Vereins können sein:
a) juristische Personen des öffentlichen Rechts;
b) Verbände, Vereine, Vereinigungen und Arbeitsgemeinschaften;
c) natürliche Personen, die die Bestrebungen des Vereins fördern und zur Zahlung eines Jahresbeitrages bereit sind.
(3) Die/Der neu Aufzunehmende muss einen Antrag bei der Deutschen Gesellschaft für geschlechtsspezifische Medizin stellen.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand, über die Einsprüche gegen dessen Entscheidungen die Mitgliederversammlung.
(4) Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, Austritt oder Liquidation des Geschäftsbetriebes, ferner, wenn trotz dreimaliger Erinnerung für ein Jahr Beiträge nicht gezahlt worden sind. Die Wiederaufnahme in den Verein kann ohne weiteres erfolgen, sobald die Beiträge nachgezahlt worden sind. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand; er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung endgültig. Die Entscheidung ist dem Mitglied mitzuteilen.
(5) Der Vorstand ist ermächtigt, Ehrenmitglieder zu ernennen, wozu in jedem Falle eine einfache Mehrheit des Vorstandes erforderlich ist. Diese Mitgliedschaften sind beitragsfrei.


§ 5
Mitgliedsbeiträge

(1.) Von den Mitgliedern gemäß § 4 (2) werden Beiträge erhoben, die im ersten Vierteljahr des Geschäftsjahres zu entrichten sind. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge jeweils für die in § 4 (2) unter a, b, und c, genannten Gruppen beschließt die Mitgliederversammlung. Der Vorstand kann auf Antrag Befreiung von der Beitragszahlung gewähren.


§ 6
Organe des Vereins
Organe des Vereins sind

a) Vorstand
b) die Mitgliederversammlung
c) Arbeitsgruppen und Kommissionen

 

§ 7
Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch jedes Vorstandsmitglied allein.
(2) Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
(3) Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder anwesend sind, hiervon mindestens eines der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder.
(4) Die einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder sind an die Mehrheitsbeschlüsse des Vorstands gebunden.
(5) Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
(6) Vorstandsmitglieder dürfen für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
(7) Der Vorstand ist berechtigt, eine/n Geschäftsführer/in mit der Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte zu betrauen.
(8) Der Vorstand lädt schriftlich (dies kann auch per Email erfolgen) zwei Wochen im Voraus mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
(9) Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.


§ 8
Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
(2) Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse. Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks sowie eine Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.
(3) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Das Protokoll ist von dem/der Vorsitzenden oder seinem/ihrer Stellvertreter/in und vom dem/der Schriftführer/in oder von einem/r von der Versammlung gewählten Protokollführer/in zu unterzeichnen.
(4) Aufgaben der Mitgliederversammlung:
• Bestimmung der Anzahl, Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands
• Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt.
• Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins
• Bestimmung der Anzahl und Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Berichts


§ 9
Arbeitsgruppen und Kommissionen

Der Vorstand kann zur Verfolgung spezifischer Aufgabenstellungen Arbeitsgruppen oder Kommissionen, bestehend aus fachlich qualifizierten Mitgliedern und Gästen, einsetzen.


§ 10
Revision

Die Mitgliederversammlung wählt mindestens eine/n Revisor/in. Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der  Satzungsvorgaben und Vereinsbeschlüsse.


§ 11
Auflösung der Gesellschaft

(1) Die Auflösung der Gesellschaft kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zum Beschluss der Auflösung ist die Zustimmung von zwei Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Der Beschluss über die Auflösung des Vereins ist dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an die Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V. mit Sitz in Bonn, die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat. Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen jedoch erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


§ 12
Rechtsstreitigkeiten

Für alle Rechtsstreitigkeiten, die sich aus dieser Satzung ergeben, ist der ordentliche Rechtsweg gegeben.


§ 13
Inkrafttreten

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung verabschiedet und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


Berlin, den 18. Juni 2007